Eine Kunst-Ikone macht Pause: Bregenz verabschiedet sich vorübergehend vom „Betonporsche“
Wegen umfassender Bauarbeiten am Vorarlberger Landestheater muss das 16,4 Tonnen schwere Kunstwerk von Gottfried Bechtold seinen gewohnten Platz verlassen. Der markante 911er zieht für die nächsten Monate in die „Wintergarage“ um.
Er gehört längst zum vertrauten Stadtbild von Bregenz: Der „Betonporsche“ des Vorarlberger Künstlers Gottfried Bechtold. Seit 2007 beziehungsweise dauerhaft seit dem KUB-Jubiläum 2017 stand die tonnenschwere 911er-Skulptur auf dem Karl-Tizian-Platz vor dem Kunsthaus Bregenz (KUB). Für Passanten, Café-Besucher und Kinder ist das Kunstwerk im öffentlichen Raum zu einem beliebten Treffpunkt und stillen Begleiter des Alltags geworden.
Umzug ins Depot bis Sommer 2027
Nun legt das außergewöhnliche Denkmal eine kreative Pause ein. Wegen der anstehenden Bauarbeiten am benachbarten Vorarlberger Landestheater muss der Betonporsche vorübergehend weichen. Er zieht in die sogenannte „Wintergarage“ – das KUGES-Depot in Hard – um, wo er während der gesamten Bauphase sicher untergebracht ist.
Kunst- und Architekturliebhaber müssen jedoch nicht lange auf die Rückkehr verzichten: Die Rückkehr an den gewohnten Platz ist nach Abschluss der Arbeiten geplant, die voraussichtlich bis zum Sommer 2027 dauern. Bis dahin bleibt der direkte Blick auf die markante Fassade des Kunsthauses Bregenz trotz Baustelle uneingeschränkt frei.