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Errichtung von Schnellladepunkten in Spanien mithilfe von Batteriesystemen von ADS-TEC Energy
Das spanische Unternehmen Wenea, das als Betreiber von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge das größte ultraschnelle Ladenetz in Spanien aufbaut, und Batteriespezialist ADS-TEC Energy haben eine Vereinbarung getroffen, um die Leistung von zunächst elf Wenea-Ladesäulen in Spanien durch Batteriesysteme zu erhöhen. Die ersten elf Standorte sind festgelegt, weitere befinden sich in der Planung.
Die erste Ladestation mit einem PowerBooster steht im Norden Spaniens. Das Outdoor-Batteriesystem mit 120 Kilowattstunden Kapazität liefert genug Energie für den Betrieb einer Schnellladestation auf dem Parkplatz eines Restaurants. Gemeinsam werden Wenea und ADS-TEC Energy im Laufe dieses Jahres weitere Standorte in Spanien mit Ladetechnik in Kombination mit Batteriesystemen ausstatten, denn vielerorts reicht die Netzkapazität für leistungsstarkes Schnellladen nicht aus.
„Dank der Leistungen der ADS-TEC Energy-Batterien können die Ladesäulen von Wenea an Standorten, an denen nicht genügend Netzstrom zur Verfügung steht, die notwendige Energie zu den Elektrofahrzeugen unserer Kunden bringen“, sagt Alberto Cantero, CEO von Wenea.
ams OSRAM präsentiert weltweit erste LED-Familie mit Batwing-Optik für Pflanzenbeleuchtung zur homogeneren Lichtverteilung
ams OSRAM, ein weltweit führender Anbieter von optischen Lösungen, erweitert mit der Oslon Square Batwing sein umfassendes LED-Portfolio für Horticulture-Anwendungen. Jede Pflanze benötigt für ein optimales Wachstum eine bestimmte Menge an Licht in verschiedenen Wellenlängen. Spezielle Leuchten in Gewächshäusern und Indoor-Farmen kombinieren rote, blaue und weiße LEDs, je nachdem, welches Lichtrezept die Pflanze benötigt. Herkömmliche LED-Leuchten haben oft eine lambertianische Primärlinse und keine Sekundäroptik oder eine einfache Glasabdeckung. Dies führt zu Hotspots mit hoher Lichtkonzentration direkt unter der Leuchte. Als Folge entstehen Bereiche mit unterschiedlicher Beleuchtungsintensität und somit uneinheitliche Erträge. Bisher mussten diese Lücken mit zusätzlichen Leuchten aufgefüllt werden. ams OSRAM löst dieses wesentliche Problem mit der Oslon Square Batwing. Die spezielle Form der Optik ermöglicht Kunden ein vereinfachtes Design, eine reduzierte Anzahl an Leuchten oder eine höhere Effizienz.
Bei der Pflanzenbeleuchtung haben Gärtner oft Probleme mit der Gleichmäßigkeit des Lichts aufgrund des Verhältnisses von Neigung zu Abstand. Gewächshausbesitzer versuchen bisher, die Beleuchtungslücken mit einer höheren Anzahl von Leuchten zu schließen oder akzeptieren, dass einige Pflanzen mehr Licht erhalten als andere. Dies ist keine zufriedenstellende Lösung, da das Hauptziel darin besteht, den höchstmöglichen Ertrag zu den geringstmöglichen Kosten zu erzielen. Um dieses Problem zu lösen, hat ams OSRAM seine etablierte und branchenführende Oslon Square LED für die Gartenbau-Beleuchtung mit einer neuen innovativen Primäroptik kombiniert.
Die neue Batwing-Optik erzeugt ein spezielles Strahlungsmuster des Lichts, das an Flügel erinnert. Der breite Abstrahlwinkel von 140° und die rechteckige Form der Lichtverteilung sorgen für eine höhere Gleichmäßigkeit und eine optimale Raumausnutzung in Gewächshäusern. Der breitere Winkel ermöglicht außerdem einen größeren Abstand zwischen den Leuchten und damit eine reduzierte Anzahl dieser. Im Vergleich zu Beleuchtungssystemen, welche LEDs mit einer sekundären Batwing-Optik verwenden, kann die primäre Batwing-Linsenlösung eine bis zu 5% höhere Systemeffizienz bieten.
Die Oslon Square-Familie wird nun um vier neue Produkte erweitert – hyperrot (660nm), tiefblau (450nm), fernrot (730nm) und hortiweiß – und deckt damit alle notwendigen Wellenlängen für Anwendungen im Horticulture-Bereich ab. Alle Versionen zeichnen sich durch eine kompakte Grundfläche von nur 3,0 mm x 3,0 mm aus und überzeugen durch einen exzellenten Strahlungsfluss sowie einer hervorragenden Lebensdauer von mehr als 102.000 Stunden. Zudem verfügen die Produkte über branchenführende Effizienzwerte. Die hyperrote Version erreicht eine optische Leistung von 1042 mW bei 700 mA und damit eine Wall-Plug-Efficiency (WPE) von 74%.
Mikroplastik auf dem Acker vermeiden
Plastikmüll verschmutzt nicht nur die Meere, das Problem betrifft auch Agrarflächen an Land. Laut einer Studie der Universität Bayreuth finden sich große und kleine Plastikpartikel in konventionell bewirtschafteten Anbauflächen. Mulchfolien, die in der Landwirtschaft und im Gartenbau den Boden von Beeten oder Ackerflächen abdecken, tragen zur Verschmutzung bei. Sie sollen Wachstumsperioden ausdehnen, Unkraut verringern, aber auch die Verdunstung reduzieren und den Wasserhaushalt des Bodens günstig beeinflussen.
Die Folien aus erdölbasiertem Polyethylen (PE) müssen nach der Ernte eingesammelt werden, was in der Regel nicht restlos gelingt. In der Folge bleiben PE-Rückstände jahrzehntelang in der Erde und sammeln sich dort an, da sie von Mikroorganismen nicht abgebaut werden können. PE-Fragmente können den Boden physikalisch beeinflussen und in die Nahrungsmittelkette gelangen. Zwar gibt es bereits bioabbaubare Folien aus Polymilchsäure, doch diese sind sehr teuer. Im Projekt NewHyPe entwickelt ein Forscherteam am Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg gemeinsam mit Forschungs- und Industriepartnern aus Deutschland, Finnland und Norwegen bioabbaubare, nachhaltige Alternativen. Der umweltfreundliche Ersatz für die großflächigen Folien muss preiswert sein und in Massen hergestellt werden können.
Biologisch abbaubares Papier ersetzt Plastikfolien
Bei der Entwicklung der nachhaltigen Folien setzen die Projektpartner auf cellulose-basiertes Papier. »Papier hat den Vorteil, dass es sich sehr schnell und rückstandsfrei zersetzt. Allerdings erfolgt dieser Vorgang noch zu schnell. Das Material übersteht keine komplette Ackerbausaison. Nach einigen Regenfällen weicht es auf, und die Schutzwirkung ist nicht mehr gegeben«, sagt Dr. Klaus Rose, Wissenschaftler am Fraunhofer ISC. Daher soll eine Funktionsbeschichtung das Papier stabilisieren und der schnellen Zersetzung entgegenwirken. Die schützende Hybridbeschichtung besteht aus ORMOCER®en. Die Materialklasse dieser anorganisch-organischen Hybridpolymere wurde vor mehr als 30 Jahren am Fraunhofer ISC entwickelt. »Die Beschichtung besteht aus den zwei unterschiedlichen Komponenten organisch-polymer und anorganisch-silikatisch, die eigentlich nicht zusammenpassen, jedoch in der Kombination die chemische und mechanische Stabilität verleihen, wobei die Abbaubarkeit erhalten bleibt«, erläutert der Forscher. Das Ersatzmaterial soll für eine Anbausaison von etwa drei bis sechs Monaten halten und sich anschließend komplett zersetzen. Erste Tests bewiesen, dass sich durch die Beschichtung des Papiers dessen Nassreißfestigkeit erhöht und es somit stabiler ist als das unbeschichtete Pendant. Ein Kompostiertest zeigte darüber hinaus, dass sich das beschichtete Material langsamer zersetzt.
Neuartiges Hybrid-Mulchpapier
Die Projektpartner arbeiten neben der stabilisierenden Funktionsbeschichtung zudem an einem ganz neuen Hybrid-Mulchpapier aus funktionalisierter Cellulose mit eingebundenen ORMOCER®en sowie aus funktionalisierter Nanocellulose, die sich aufgrund ihres sehr hohen Längen-Dicken-Verhältnisses durch eine hohe Eigenstabilität auszeichnet. Dabei werden Cellulosefasern mit einem hybridpolymeren Binder verfestigt, der die einzelnen Fasern wie ein Klebstoff vernetzt. Die Dichte des Netzes beeinflusst die Stabilität. Dieses Bindemittelsystem übernimmt quasi die Funktion der Beschichtung. Das Hybridpapier kommt also ohne Beschichtung aus. »Das Papier soll hydrophobiert, also wasserabweisend ausgerüstet werden. Außerdem muss es reißfester sein als normales Papier. Die mechanische Stabilität ist eine wichtige Eigenschaft ebenso wie die UV-Beständigkeit. Nach der Ernte soll es untergepflügt werden«, so der Chemiker. Die Herausforderung besteht in der optimalen Zusammensetzung des Verbunds. Ist dieser erst erforscht, könnte auch die Verpackungsbranche von dem neuartigen Werkstoff profitieren: »Kompostierbares Papier anstelle von Kunststofffolien wäre ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz«, sagt Rose.
Das Mulchpapier soll künftig im Rolle-zu-Rolle-Verfahren hergestellt werden. Noch ist es jedoch noch nicht soweit. Zuvor stehen zahlreiche Tests an, etwa in welcher Weise die Abdeckung mit Papierfolien das Wachstum von Tomaten und Co. beeinflusst.
Fondazione Live Like chewing gum on asphalt 28.9.21 – 6.11.21
Ein Projekt in drei Teilen in Zusammenarbeit mit Foto Forum und Bolzanism Museum
28.9 – 16.10 Ausstellung mit Arbeiten der privaten Sammlung von Antonio Dalle Nogare im Foto Forum. Eröffnung: Dienstag 28. September um 18.00 Uhr.
2.10 – workshop für urbane Fotografie in den Vierteln Don Bosco und Europa-Neustift mit Bolzanism Museum. Nur mit Voranmeldung: hello@bolzanism.com
15.10 – 6.11 finale Ausstellung mit Resultaten des Workshops in der Antonio Dalle Nogare Stiftung. Eröffnung: Freitag 15. Oktober, um 19.30 Uhr.
Die Zusammenarbeit zwischen Foto Forum, Bolzanism Museum und der Antonio Dalle Nogare Stiftung ist der (Wieder-)Entdeckung der Stadt Bozen und dem Eintauchen in die Welt der analogen Fotografie gewidmet. Das Projekt ist in drei Kapitel gegliedert: eine Fotografie Ausstellung im Foto Forum, ein Workshop für urbane Fotografie und Entdeckung der Viertel von Bozen West – in Zusammenarbeit mit Bolzanism Museum – und eine finale Ausstellung in der Antonio Dalle Nogare Stiftung um die Resultate der Workshop-Teilnehmer*innen zu zeigen.
I
Die Privatsammlung von Antonio Dalle Nogare enthält eine Reihe von fotografischen Arbeiten, die urbanen Räumen und deren soziologischer Bedeutung gewidmet sind. Ausgehend von einer Auswahl dieser Werke wird Foto Forum eine Ausstellung präsentieren, die von Nicolò Degiorgis kuratiert wird. Die Ausstellung analysiert den fotografischen Blick bekannter Künstler*innen mit einer Vorliebe für den urbanen Raum aus zwei entgegengesetzten, aber stets miteinander verbundenen Perspektiven: der vertikalen und der horizontalen.
II
Im Anschluss an die Ausstellung im Foto Forum findet ein praktischer Workshop zu den in der Ausstellung behandelten Themen statt. (nur mit Voranmeldung: hello@bolzanism.com). Der Tag beginnt mit einem Treffen im Foto Forum, wo der Kurator in die Werke und die verwendeten Techniken der Künstler*innen einführen wird. Die Teilnehmer*innen können sich dann mit Ruhe individuell die Ausstellung anschauen.
Es geht darum sich nach Monaten der Isolation in den eigenen vier Wänden den öffentlichen Raum wieder anzueignen. Die Teilnehmer*innen werden vom Foto Forum, im Herzen der Altstadt, nach Bozen West, im Stadtteil Don Bosco, wandern. Der gesamte Workshop ist als eine lange Performance konzipiert. Ausgerüstet mit einer Wegwerfkamera laufen die Teilnehmer*innen dabei buchstäblich durch die historische und architektonische Entwicklung der Stadt Bozen- vom Mittelalter zur Industriestadt. Begleitet werden sie dabei vom Team von Bolzanism Museum und den Fotograf*innen von Foto Forum. Ziel der Wanderung: die Viertel Don Bosco und Europa-Neustift, um diesen Teil der Stadt durch die Linse der eigenen Kamera zu entdecken.
III
Die Antonio Dalle Nogare Stiftung stellt zu guter Letzt die fotografischen Arbeiten der Workshop-Teilnehmer*innen aus. Die black box der Stiftung wird dabei zur Lupe auf die Zone Bozen West. Zusammen mit den Ergebnissen des Workshops werden Dokumente, Modelle und andere Objekte ausgestellt, die die Geschichte der Stadtplanung und damit die Geschichte dieser Stadt der tausend Gesichtern, der Stadt Bozen, erzählen.
24-Stunden-Livestream: Telekom zeigt Global Citizen Live
Gemeinsam Zukunft schaffen: Superstars rufen bei Global Citizen Live dazu auf, sich für eine gerechte und nachhaltige Welt einzusetzen. Die Telekom zeigt die 24-stündige Veranstaltung mit Livekonzerten und Beiträgen von sieben Kontinenten ab dem 25. September um 19 Uhr im kostenlosen Livestream bei MagentaMusik 360 oder auf MagentaTV (Kanal 131). Zusätzlich wird im Nachgang beim Sender #dabeiTV eine zweistündige Zusammenfassung zu sehen sein.
Global Citizen organisiert das Event als Teil des „Recovery Plan for the World – Ein Aktionsplan für eine gerechte Welt nach der Pandemie”. Die globale Kampagne vereint Weltstars wie zum Beispiel Elton John, Billie Eilish, Metallica, BTS, Andrea Bocelli, Coldplay, Ed Sheeran, Jennifer Lopez und Aktivist*innen im gemeinsamen Kampf gegen Armut, Hunger und die Klimakrise.
„Ich fühle mich geehrt, dass ich mich erneut mit Global Citizen für diese unglaubliche Veranstaltung zusammentun kann. Die Herausforderungen, mit denen wir in der Welt konfrontiert sind, erfordern es, dass wir zusammenarbeiten, um Lösungen zu finden“, sagt Andrea Bocelli. „Dieses globale Konzertereignis ist eine wunderbare Darstellung der Einheit, und ich habe immer daran geglaubt, dass unsere Stimmen die Macht haben, sinnvolle Veränderungen zu bewirken. Ich freue mich sehr, daran teilzunehmen.“
„Größte Herausforderungen unserer Zeit“
„Global Citizen Live macht auf die größten Herausforderungen unserer Zeit aufmerksam und setzt sich für eine gerechte Welt für alle Menschen ein. Auch für die Telekom ist es von immenser Bedeutung, Stellung zu beziehen“, erklärt Michael Schuld, TV-Chef Telekom Deutschland. „Mit dem 24-stündigen Livestream in Deutschland sorgen wir dafür, dass die wichtige Botschaft möglichst viele Menschen erreicht und die Konzerte live miterlebt werden können.“
Und Friederike Meister, Deutschland-Direktorin von Global Citizen, ergänzt: „Wir freuen uns, mit dem Streamingangebot der Deutschen Telekom einen starken Ausstrahlungspartner an unserer Seite zu haben, um so viele Menschen wie möglich in Deutschland zu erreichen. Global Citizen Live vereint die Welt mit einem klaren Ziel: Wir müssen jetzt handeln, um die Weichen für eine gerechte Welt zu stellen.“
Gemeinsam mit Weltstars aktiv werden
Global Citizen Live ist ein einmaliges 24-stündiges Event mit internationalen Topstars und Aktivist*innen. Künstler*innen werden beim Konzert für eine gerechte Welt am 25. und 26. September in Paris, Rio de Janeiro, Sydney, Los Angeles, London, New York City, Mumbai, Lagos und Seoul auf der Bühne stehen.
Dabei werden Entscheidungsträger*innen aus Politik und Wirtschaft dazu aufgefordert, Zusagen zum Schutz der Umwelt und für die Beendigung von extremer Armut und der Hungerkrise zu machen. Auch in Deutschland werden die Menschen einen Tag vor der Bundestagswahl dazu aufgerufen, ihre Stimme für eine gerechte Welt zu nutzen. Zum hochkarätigen Line-Up gehören Elton John, Billie Eilish, Metallica, BTS, Andrea Bocelli, Coldplay, Ed Sheeran, Jennifer Lopez und viele mehr.
Global Citizen Live in Deutschland erleben
Zu sehen sind die Konzerte ab dem 25. September um 19 Uhr im kostenlosen Livestream bei MagentaMusik 360 oder auf MagentaTV (Kanal 131). Zusätzlich wird am Montag ab 20.15 Uhr beim Sender #dabeiTV auf MagentaTV (Kanal 18 bei Standardbelegung) eine zweistündige Zusammenfassung zu sehen sein. Der 24-stündige Stream steht auf Abruf bis 2. Oktober, 18 Uhr, zur Verfügung, die Zusammenfassung bis zum 4. Oktober.
Kommunikationsdirektor Janis Eitner verlässt Fraunhofer und wird als Vice President Kommunikationschef der Webasto SE
Janis Eitner, bisheriger Direktor Kommunikation der Fraunhofer-Gesellschaft mit Sitz in München, wechselt zum 1. Dezember 2021 auf eigenen Wunsch als Vice President Communications, Marketing & Brand zum globalen Systempartner der Mobilitätsbranche Webasto SE. Er folgt dort auf Nadine Schian. Eitner ist seit sechs Jahren in der Zentrale der Fraunhofer-Gesellschaft tätig, hatte verschiedene Leitungsfunktionen im Bereich Kommunikation inne und berichtete zuletzt direkt an Fraunhofer-Präsident Prof. Reimund Neugebauer.
Der Fraunhofer-Vorstand bedankt sich ausdrücklich bei Herrn Eitner für seinen langjährigen hervorragenden Einsatz und sein vorbildliches Engagement, insbesondere für seine Verdienste bei der kontinuierlichen Professionalisierung der Fraunhofer-Wissenschafts- und Technologiekommunikation, beim stetigen Ausbau des crossmedialen Leistungsportfolios der Kommunikationsfachabteilungen und ihrer Weiterentwicklung, sowie bei der proaktiven strategischen Implementierung und Evolution der Bereiche Brand Management, Marketing und Reputation.
Kommissarische Ansprechpartnerin für die Leitung der Fraunhofer-Hauptabteilung Kommunikation ist ab 1. Dezember 2021 Claudia Kasper, Direktorin Präsidialkommunikation und -stab.
Green Region Südtirol: Slogan oder Realität?
Warum ist Overtourism ein fehlgeleiteter Begriff und wo müssen wir ansetzen, um dem Slogan „Green Region Südtirol“ gerecht zu werden?
Wie beschädigt wird Südtirols Tourismus aus der Pandemie hervorgehen? Warum sind bei weitem nicht nur Tourist*innen dafür verantwortlich, wenn in diesen Wochen wieder alle im Stau stehen und wie können wir den Massenansturm auf touristische Hotspots in Zukunft vermeiden? Wie intelligent ist es, im 21. Jahrhundert weiterhin auf den Ausbau von Straßen und städtische Parkgaragen zu setzen oder uns als Menschen mit einem Gewicht von durchschnittlich 60 bis 80 Kilogramm mit Fahrzeugen von bis zu 2,5 Tonnen fortzubewegen?
Viele aktuelle und kontrovers diskutierte Fragen, über die wir in der aktuellen Folge von unibz insight mit Prof. Thomas Bausch sprechen. Der Stiftungsprofessor am Campus Bruneck der Freien Universität Bozen leitet das 2019 gegründete Kompetenzzentrum Tourismus und Mobilität und betreibt angewandte Forschung in diesen nicht nur für Südtirol wichtigen Themenfeldern.
Vor seinem Engagement für die Freie Universität Bozen hielt Thomas Bausch 17 Jahre lang eine Professur an der Fakultät für Tourismus der Hochschule für angewandte Wissenschaften München. Zudem war er für die deutschen Bundesministerien für Wirtschaft, Umwelt und Naturschutz, das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft sowie unterschiedliche Tourismusregionen tätig.
Urintest als Frühwarnsystem für einen schweren Verlauf einer COVID-Erkrankung
Akutes Nierenversagen zählt zu den besonders gefährlichen Folgen einer Corona-Infektion. Kein Wunder, dass sich immer mehr Patienten fragen: Was kann ich selbst tun, um einem Totalausfall meiner Nieren vorzubeugen? Wichtig ist vor allem eine Überwachung der Nierenfunktion, zum Beispiel mit regelmäßigen Urin-Analysen. Der Urintest Reactif des Medizintechnikunternehmens nal von minden aus Moers ermittelt bis zu 14 Gesundheits-und Nierenparameter gleichzeitig – und das innerhalb von wenigen Sekunden. Der Test dient Ärzten und Laien gleichermaßen als diagnostisches Hilfsmittel zur Überwachung verschiedener Gesundheitsparameter.
„Die regelmäßige Überprüfung der Nierenwerte kann sehr beruhigend für Menschen sein, die mit dem Coronavirus infiziert sind oder waren“, sagt Roland Meißner, Geschäftsführer der nal von minden GmbH. Ein Urintest sei dafür sehr gut geeignet, denn im Urin lassen sich eventuelle Veränderungen der Nierenfunktion gut erkennen, betont Meißner: „Ein Urintest gibt dem Patienten mehr Sicherheit. Es ist ein hervorragendes Mittel zum Monitoring. Je eher eventuelle Nierenschäden erkannt werden, desto besser können sie behandelt werden.“
Der Urintest Reactif kann sowohl von Ärzten in Arztpraxen eingesetzt werden als auch von den Bürgern zuhause. Denn er ist als Selbsttest konzipiert. Die Testdurchführung ist schnell und einfach: Den Teststreifen kurz in den Urin eintauchen und abstreifen. Je nach Parameter liegt innerhalb von 60 bis 120 Sekunden das Ergebnis vor. Jetzt den Teststreifen neben die Referenzfarbkarte legen und die Farbfelder vergleichen.
„Bei eventuellen Abweichungen zu den Normwerten sollten sich die Betroffenen zur weiterführenden Diagnose zeitnah an einen Arzt wenden“, rät Meißner. Ohnehin sieht der Geschäftsführer der nal von minden GmbH den Urintest nicht als Alternative zu einem Arztbesuch, sondern als zusätzlichen Schutz für Patienten, die mit dem Coronavirus infiziert sind oder waren: „Bereits vom Arzt getestete Parameter können mit dem Urintest überprüft werden, um gegebenenfalls auf Unregelmäßigkeiten aufmerksam zu werden.“
Vor allem lebensbedrohliche Verschlechterungen und Todesfälle können mit einer besseren Überwachung der Nierenwerte verhindert werden, hofft Meißner. Denn mehrere Studien (s. Links unten) haben gezeigt, dass COVID-19-Viren nicht nur die Lunge, sondern auch die Nieren befallen. Auch bei milderen Verläufen sah man sehr häufig Urinveränderungen. Bei schweren Verläufen kam es oft zu einem kompletten Ausfall der Nierenfunktion. Dies endete nicht selten tödlich. Meißner: „Der Urintest ist ein Frühwarnsystem für einen schweren Verlauf einer COVID-Erkrankung.“
Der Reactif-Urintest ist bereits erhältlich. Die Kosten liegen bei rund 15 Euro für 100 Streifen. Professionelle Anwender können den Test direkt über die nal von minden GmbH unter www.nal-vonminden.com erwerben. Privatanwender finden den Test bei www.self-diagnostics.com
Stichwort Nierenversagen. Die Nieren – als Paar angelegt – erfüllen eine wichtige Aufgabe im Körper: Sie arbeiten wie eine Entgiftungsstation, filtern Schadstoffe aus dem Körper. Sie produzieren auch den Harn, der über die Blase ausgeschieden wird. Das Problem: Nierenerkrankungen werden oft erst sehr spät entdeckt. Denn anfangs machen sie meistens kaum Beschwerden. Erst in einem späten Stadium klagen Patienten beispielsweise über Übelkeit, Müdigkeit und dumpfe Schmerzen im Bereich der Niere. Erkrankt das Nierengewebe, können die Nieren nur noch eingeschränkt arbeiten. Das Endstadium, das Nierenversagen, ist lebensgefährlich. Die Nieren arbeiten nicht mehr und es können keine Schadstoffe mehr ausgeschieden werden. Der Körper droht zu vergiften.
Urintest Reactif zur Eigenanwendung ermittelt 11 Parameter gleichzeitig
Der Urintest Reactif ist als Selbttest für zuhause konzipert. Mit den Urinteststreifen können 11 verschiedene Parameter gleichzeitig überprüft werden. Wichtig: Bitte konsultieren Sie generell bei abweichenden oder auffälligen Ergebnissen einen Arzt zur genaueren Diagnose!
Proteine (Eiweiße). Eine erhöhte Anzahl von Proteinen im Urin kann auf eine Nierenentzündung hindeuten. Bei Risikopatienten wie Diabetikern kann die Messung von Protein im Urin zur Früherkennung einer beginnenden Nierenschädigung beitragen.
Leukozyten (weiße Blutkörperchen). Eine hohe Anzahl von Leukozyten im Urin kann auf eine Entzündung der Nieren, Genitalien oder Harnwege hinweisen.
Blut (Hämoglobin). Im Urin sollte kein Blut sein. Blut im Urin kann beispielsweise auf eine Harnwegsinfektion oder Nieren- und Blasensteine hinweisen.
Nitrit. Nitrit kommt ohne die Präsenz von Bakterien im Urin nicht vor. Ist es dennoch vorhanden, kann dies ein Hinweis auf eine Nierenbeckenentzündung sein.
Glucose (Zucker). Normalerweise enthält der Urin so wenig Glukose, dass der Urinteststreifen sich nicht verfärbt. Erhöhter Harnzucker kann ein Anzeichen für eine Zuckerkrankheit oder eine Nierenerkrankung sein.
Bilirubin. Es handelt sich um ein natürliches Abbauprodukt, das während des körpereigenen Abbaus von roten Blutkörperchen in der Milz entsteht. Erhöhte Werte können auf mögliche Erkrankungen der Leber oder Galle hinweisen.
Urobilinogen. Die Bestimmung von Urobilinogen im Urin dient der genaueren Diagnostik von Leber- und Gallengangserkrankungen. Urobilinogen entsteht beim Abbau von Bilirubin im Darm.
Keton. Ketone sind Stoffwechselprodukte, die beim Abbau von Fett anfallen und mit dem Urin ausgeschieden werden. Sie fallen zum Beispiel bei Diabetes oder hohem Fieber in größerer Menge an.
pH-Wert. Indikator für den Säure-Basen-Haushalt. Er steigt bei Übersäuerung des Urins und ist ein zusätzlicher Signalgeber bei Harnwegsinfekten.
Spezifisches Gewicht. Auch Dichte des Urins genannt. Ein vermindertes spezifisches Uringewicht tritt bei Nierenerkrankungen auf. Ein erhöhtes spez. Gewicht ist u. a. ein Indikator für Herzinsuffizienz und Lebererkrankungen.
Ascorbinsäure (Vitamin C) In hohen Konzentrationen ist Ascorbinsäure ein potentieller Störfaktor für den Nachweis von Blut und Glukose. Es handelt sich somit um ein Kontrollfeld, damit andere Werte nicht verfälscht werden.
Unternehmensinformation
Die nal von minden GmbH. Die nal von minden GmbH in Moers ist seit 38 Jahren Spezialist auf dem Gebiet der medizinischen Diagnostik. Das Portfolio umfasst Schnelltests und Labortests für verlässliche Diagnosen innerhalb der Toxikologie, Bakteriologie, Kardiologie, Gynäkologie, Infektionskrankheiten und Urologie. Die nal von minden GmbH hat insgesamt rund 230 Mitarbeiter an 9 europäischen Standorten. www.nal-vonminden.com
Studien:
Acute kidney injury: prevention, detection and management [NG148].Verfügbar unter https://www.nice.org.uk/guidance/ng148
Hirsch JS, Ng JH, et al. (2020). Acute kidney injury in patients hospitalized with COVID-19. Clinical Investigation, 98(1), 209-218.